taktlos - Musikmagazin des BR und der NMZ

  1. 300 Konzerte zur Jubiläumsausgabe des Rudolstadt-Festivals +++ Bad Hersfelder Festspiele starten: Schauspielkunst und Spezialeffekte +++ 49 Musiker aus 20 Ländern bei Moritzburg Festival Akademie +++ Staatskapelle Dresden leitet Internationale Schostakowitsch Tage ein

    300 Konzerte zur Jubiläumsausgabe des Rudolstadt-Festivals

    Rudolstadt– Für das Rudolstädter Festival für Weltmusik sind bis Ende Juni 17.600 Dauerkarten verkauft worden. Vor Corona sei das Rudolstadt Festival, das vom 7. bis 10. Juli seine Besucher erwartet, um diese Zeit schon längst ausverkauft gewesen, teilte das Festivalbüro der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die Schwierigkeiten, welche die Musik- und Livebranche zum Neustart hat, spüren wir natürlich auch“, sagte Sprecherin Miriam Rossius.

    Klavier. Foto: Hufner

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  2. Mit dem Opern-Klassiker „Carmen“ von George Bizet startet in Neustrelitz am Freitag (20.00 Uhr) die Freilufttheatersaison 2022 an der Mecklenburgischen Seenplatte. Regie führt der Franzose Marc Adam. Die Inszenierung wird sich nach Angaben der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz stark an der Novelle „Carmen“ des französischen Schriftstellers Prosper Mérimée orientieren, die der Bizet-Oper zugrunde liegt. Diese Novelle um die unglückliche Liebe eines Soldaten zu einer sehr attraktiven Frau – Carmen – ist in Frankreich Schulstoff.

    In den Hauptrollen sind die Mezzosopranistin Jana Markovic und der Tenor Bernd Könnes zu erleben. Bis 23. Juli sind 13 Aufführungen geplant. Die Open Air-Aufführungsstätte fasst etwa 1300 Plätze. Die Festspiele am Neustrelitzer Schlossgarten blicken bereits auf mehr als 20 Jahre Tradition zurück, vor der Corona-Pandemie kamen bis zu 14.000 Zuschauer pro Freiluftsaison.

    Freiluft-Theatersaison an Mecklenburgischer Seenplatte startet mit Oper „Carmen“. Foto: Jörg Metzner

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  3. Das Mecklenburgische Staatstheater hat die vielfältigen Aspekte und Fragen um das Problem „Wolf“ aufgegriffen und in eine „Naturoper“ umwandeln lassen. Arndt Voß über eine Oper, die den Stimmen große Partien gibt: Eine suggestiv und explorative Naturoper in Schwerin.

    Hauptbild: 
    Cornelia Zink (vorne) und Ensemble. Foto: © Silke Winkler.

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  4. Der neue Ring war schon vor zwei Jahren für den Grünen Hügel geplant und kommt jetzt, mit zwei Jahren Verspätung Premiere. Für den aktuellen Jahrgang hatte Katharina Wagner aber noch eine Überraschung bereit: Zur traditionellen Eröffnung der Festspiele am 25. Juli wird es zusätzlich eine Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ geben. Inszenieren wird mit Roland Schwab (*1969) einer der gefragten Regisseure seiner Generation. Einen Monat vor der Premiere traf sich der Regisseur in Bayreuth vor dem Festspielhaus mit unserem Mitarbeiter Joachim Lange zum Gespräch.

    Hauptbild: 
    Roland Schwab. Foto: © Matthias Jung

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  5. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat den Teilnehmern des Nato-Gipfels in Madrid am Mittwochabend ein Erlebnis mit Bezügen zur Ukraine geboten. Der Sozialist lud zum Arbeitsessen in den Prado, eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Dazu spielte das Symphonieorchester aus Kiew.

    Das Menü wurde vom spanischen Starkoch José Andrés entwickelt, Gründer der Organisation World Central Kitchen (WCK), die Opfer von Naturkatastrophen mit gesundem Essen versorgt. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine gab WCK Tausende Portionen warmer Speisen an ukrainische Flüchtlinge an der polnischen Grenze aus.

    Das Menü im Prado war exquisiter: Als Vorspeise stand Hummer-Gazpacho mit Sommergemüse auf der Karte, als Zwischengang Kabeljau mit Orange und Roter Bete und als Hauptgericht Lammschulter mit Zitronenpüree.

    Abstraktes Kunstewerk II. Foto: Hufner

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