taktlos - Musikmagazin des BR und der NMZ

  1. In Sachen öffentlich-rechtlicher Rundfunk werden wieder Nebelkerzen gezündet

    Es vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht der öffentlich-rechtliche Rundfunk (kurz ÖRR) in Teilen oder zur Gänze in der Kritik steht. Zwangsgebühren sammelt er angeblich ein, politisch verkommen sei er als links-grün-rot versiffte Selbstbedienungsanstalt öffentlichen Unrechts. Mal soll er ganz verschwinden (so die Parolen aus dem rechtsradikalen Parteienspektrum) oder er möge doch zusammengeschrumpft werden (so blau-gelb-schwarz). Kennen wir, das Spiel wiederholt sich wie eine schlechte Vorabendserie.

    Titelseite der nmz 2022/12-2023/01

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  2. Berlin - Krisen, Konflikte, Krieg - das erste Amtsjahr hat sich Claudia Roth einfacher vorgestellt. Doch manche Baustellen der Kulturstaatsministerin sind hausgemacht. Zudem erschüttern in ihrer Zeit als Kulturstaatsministerin fundamentale Krisen die ohnehin nicht immer stabile Szene.

    Eine andere Sicherheitsstufe sorgt für freien Blick. Das Büro von Claudia Roth ganz oben im Kanzleramt, noch über der Etage des Regierungschefs, geht locker als «beste Lage» durch. Zwischen Lieblingskunst und Besprechungsecke sind es für die Kulturstaatsministerin nur wenige Schritte bis zur umlaufenden Dachterrasse mit einem Traum von Berlin-Kulisse. Allerdings sind die Aussichten für die von ihr betreute Kulturszene auch zwölf Monate nach Amtsantritt weniger prächtig. An diesem Donnerstag (8.

    Claudia Roth. Foto: Die Grünen Bundestagsfraktioin/Stefan Kaminski

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  3. Lüneburg - Bei langsamen Musikklängen verweilen Kunden länger in Geschäften, bei französischen entscheiden sie sich eher für den passenden Wein - eine Wissenschaftlerin aus Lüneburg kommt zu interessanten Schlüssen. Und stellt sie in ungewohnter Weise vor.

    Professorin Monika Imschloß fesselt ihre Zuhörer und Zuhörerinnen nicht nur mit den Ergebnissen ihrer Studien zum Kaufverhalten - sie verpackt sie auch gut. Mehrmals war die 38-Jährige bei sogenannten Science Slams erfolgreich, einer Art wissenschaftlichem Kurzvortragsturnier mit Publikumsbewertung - zuletzt mit zwei ersten Plätzen.

    Studie von Lüneburger Wissenschaftlerin zu Kaufverhalten mit Musik. Foto: Hufner

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  4. Gera/Altenburg - Das Theater Altenburg Gera erhält für eine gemeinsame Produktion mit dem Deutschen Staatstheater im rumänischen Timisoara knapp 190 000 Euro vom Bund. Mit der Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes solle die Inszenierung umgesetzt werden, teilte das Ostthüringer Theater am Dienstag mit.

    Die Uraufführung sei im Frühjahr 2024 geplant  - als Doppelabend sowohl in Rumänien als auch in Deutschland mit den Ensembles beider Länder. In den beiden Stücken solle der Frage nachgegangen werden, wie Armut in den jeweiligen Heimatländern aussehe, in welchem Widerspruch sie mit dem Reichtum vor Ort stehe und wie die Kunst diese Verhältnisse reflektiere, hieß es. Die Stadt Timisoara, die 2023 Kulturhauptstadt Europas ist, verbindet seit 1970 mit Gera eine Städtepartnerschaft.

    Fördergeld für Uraufführung in Ostthüringen und Rumänien. Foto: Hufner

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  5. Schwerin - Ein achtköpfiger Landeskulturrat wird Kulturministerin Bettina Martin (SPD) bei wichtigen Entscheidungen in Kultur und Kunst Mecklenburg-Vorpommerns zur Seite stehen. Wie das Ministerium mitteilte, beschloss die Landesregierung auf ihrer Sitzung am Dienstag die Neubesetzung des Expertengremiums, dessen Wirken jeweils an die Legislaturperiode des Landtages gekoppelt ist.

    In der vorigen Wahlperiode war der Kulturrat maßgeblich an der Entwicklung der Kulturpolitischen Leitlinien des Landes beteiligt. «Der Landeskulturrat ist für die Landesregierung nicht nur als beratendes Gremium wichtig. Er bildet auch die Brücke zu allen Kulturschaffenden in Mecklenburg-Vorpommern», erklärte Martin.

    Mecklenburg-Vorpommern beruft neuen Landeskulturrat. Foto: Hufner

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