taktlos - Musikmagazin des BR und der NMZ

  1. 100 Jahre Donaueschinger Musiktage: Björn Gottstein zur Jubiläumsausgabe des Festivalklassikers

    „Pop-Diskurse an der Donauquelle“ war im September 2020 das nmz-Interview mit Björn Gottstein, dem künstlerischen Leiter der Donaueschinger Musiktage, übertitelt. Zum angekündigten Pop-Diskurs kam es nicht, 72 Stunden vor Festivalbeginn wurde alles aufgrund der pandemischen Lage und wegen des Beherbergungsverbotes abgesagt. Jetzt steht die nächste Ausgabe des Festivals unter dem Titel „1921–2021“ vor der Tür und Andreas Kolb traf sich erneut mit Björn Gottstein zu einem Gespräch. Doch bevor man auf 2021 zu sprechen kam, gab es ein kleines Resümee zu 2020.

    Björn Gottstein in Istanbul: Trip ans Meer nach den Vorgesprächen für den  türkischen Donaueschingen-Prolog des Festivals. Foto: privat

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  2. Am 19. September endeten die am 9. September eröffneten Internationalen Händel Festspiele Göttingen mit der letzten Vorstellung der Jubiläumsproduktion „Rodelinda“ (HWV 19). Diese Oper stand 1920 am Beginn der Göttingen Händel-Renaissance durch Oskar Hagen. Laurence Cummings und Tobias Wolff wollten die Koproduktion mit dem Oldenburgischen Staatstheater unbedingt noch vor dem Ende ihrer Leitungsperiode herausbringen. Ab der Spielzeit 2021/22 übernehmen Jochen Schäfsmeier und der griechische Dirigent George Petrou das Festival.

    Hauptbild: 
    Website der Internationalen Händel Festspiele Göttingen

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  3. Berlin - Der Frankfurter Theaterchef Matthias Pees wird neuer Intendant der Berliner Festspiele. Er folgt am 1. September 2022 auf Thomas Oberender, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Donnerstag mitteilte. Pees wurde vom Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin berufen. Grütters würdigte ihn als «renommierten Theater- und Festivalprofi».

    Sie sei überzeugt, mit Pees an Bord würden die Berliner Festspiele «auch in Zukunft weit über die Grenzen der Stadt hinaus strahlen». Pees (Jahrgang 1970) ist derzeit Intendant des Mousonturms in Frankfurt am Main. Zu seinen Stationen davor gehören die Wiener Festwochen, die Ruhrfestspiele Recklinghausen und die Berliner Volksbühne, zudem arbeitete er als Theaterkritiker. Oberender scheide auf eigenen Wunsch zum Jahresende aus, heißt es in der Mitteilung.

    Matthias Pees wird Intendant der Berliner Festspiele. Foto: BKM/ Thomas Imo

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  4. Erfurt - Vor mehr als 60 Jahren wurde ein großes Werk des Greizer Komponisten Hans Heller uraufgeführt. Mit dem Konzert des «Requiem für den unbekannten Verfolgten» im Erfurter Dom wird ein weiteres von einem großem Orchester erstmals aufgeführt.

    Vor mehr als einem halben Jahrhundert wurden die Noten zu Papier gebracht - am Donnerstagabend sollen sie erstmals im ehrwürdigen Erfurter Dom erklingen. Mehr als 30 Jahre lagen die Manuskripte des im thüringischen Greiz geborenen Komponisten Hans Heller vor der Uraufführung im Musikarchiv der Akademie der Künste in Berlin. Hier fokussiert man sich unter anderem auf die Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die während der Nazizeit aus Deutschland flohen - wie auch Heller.

    «Requiem für den unbekannten Verfolgten»-Uraufführung im Erfurter Dom. Foto: Hufner

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  5. Berlin - Schule statt Staatsoper: Der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim hat in einer Berliner Grundschule sein neues Konzept einer «musikalischen Schule» vorgestellt. Dazu gab es am Donnerstag für die Schülerinnen und Schüler vom Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden höchstpersönlich eine kleine musikalische Einlage.

    Er spielte «Des Abends» von Robert Schumann. Das neue Projekt sieht vor, dass alle Kinder zusätzlich zum normalen Schulalltag eine umfassende musikalische Ausbildung bekommen. Dazu gibt es drei Mal die Woche 15 Minuten Einzelunterricht am Klavier. Der Unterricht ist so in den Schultag integriert, dass dieser dadurch nicht verlängert wird. Musik verbinde die Gedanken und Emotionen, sagte Barenboim.

    «Musikalische Schule»: Neues Projekt von Dirigent Daniel Barenboim. Foto: Hufner

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