taktlos - Musikmagazin des BR und der NMZ

  1. Das vielerorts beklagte „Auf und Zu“ trifft etablierte Theater besonders: wie sollen da Werkstätten, Proben, Verträge und Aufzeichnungen geplant und dann Aufführungen realisiert werden? Die Oper Frankfurt hat nun für Camille Saint-Saëns‘ chorlosen „Karneval der Tiere“ eine Kombination gefunden, die viele Probleme visuell und akustisch löst.

    Hauptbild: 
    Screenshot aus dem Video der Oper Frankfurt.

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  2. Rostock - Die Kulturbranche ruht pandemiebedingt, kaum etwas bewegt sich. Doch hinter den Kulissen bereiten sich Spielstätten darauf vor, dass der Startschuss für den Wiederbeginn fällt.

    Der Intendant des Rostocker Volkstheaters, Ralph Reichel, hat sich zufrieden mit den internen Testdurchläufen von zwei Premierenstücken gezeigt. «Wir konnten am Freitag und Samstag zeigen, dass wir unter Einhaltung der Corona-Auflagen Theater spielen können», sagte Reichel am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

    Erfolgreiche Testaufführungen im Volkstheater Rostock. Foto: Presse Volkstheater Rostock

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  3. Bochum - Herbert Grönemeyer gehört zu den erfolgreichsten Popstars Deutschlands, erhebt auch politisch seine Stimme. Der Durchbruch als Sänger gelang ihm mit «Bochum». Das Ruhrgebiet prägte ihn. Was macht das «Phänomen Grönemeyer» aus?

    Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer ist Musiker, Texter, Sänger, Produzent und Schauspieler. Als junger Mensch hatte er eigentlich von einer Fußballkarriere geträumt. Es ist bekanntlich anders gekommen. Herbert Grönemeyer wird am Montag (12.4.) 65 Jahre alt, gehört zu den Top-Stars des deutschen Rock, gilt vielen gar als Stimme der Nation und findet auch mit seinem sozialpolitischen Engagement immer wieder Gehör.

    Grönemeyer wird 65 - «Pop-Poet aus dem Ruhrgebiet». Foto: Hufner

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  4. Vor 50 Jahren (1971/04)

    […] Nach vielen Jahren des Aufschwungs machten sich allerdings gegen Ende der fünfziger Jahre bereits retardierende Tendenzen bemerkbar. Das Auftreten von Cage provozierte die Polemik von Boulez, die indirekt auch auf aleatorische Musik von Stockhausen zielte. Wenig später gerieten Stockhausen und Nono öffentlich in Streit, weil Nono seine serielle musikalische Konzeption nicht mehr durch Aleatorik oder musikalische Grafik in Frage stellen wollte. An die Stelle von gemeinsamer fairer Diskussion und Weiterarbeit trat mehr und mehr nutzlose Polemik. Die bisherige Solidarität schwand dahin, rivalisierende Gruppen und Personen traten in Erscheinung. […]

    Vor 50 Jahren in der nmz.

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  5. Zwei Bücher reflektieren und beleuchten die „Werkstatt Bayreuth“

    Die Bayreuther Festspiele haben sich immer als eine Art Werkstatt verstanden. Aber seit Anbeginn brodelte es auch: Sollte man die Opern ihres Begründers möglichst werkgetreu nach dessen Vorgaben inszenieren, was trotz seines berühmten Ausspruchs „Kinder! Macht Neues!“ lange als Credo galt, oder der Maxime folgen, zu der sich selbst die Traditionshüterin Winifred Wagner 1931 durchrang: „Der Inhalt ist ewig, die Form ist wandelbar“? Die faszinierende Einheit seines Gesamtkunstwerks mit Ton, Geste und Bild wird wohl auch künftig ebenso spalten wie animieren.

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